Geschichte

Die Größte Kirmes am Rhein in Düsseldorf (kurz: Rheinkirmes) gehört zu den drei größten deutschen Volksfesten. Das zehntägige Fest findet jährlich in der dritten Juliwoche auf der linksrheinischen Festwiese in Düsseldorf-Oberkassel statt.

Die Größte Kirmes am Rhein wird aus zwei Anlässen gefeiert:

  1. Fest des Stadtpatrons St. Apollinaris von Ravenna
  2. Kirchweihfest der katholischen Basilika St. Lambertus in der Düsseldorfer Altstadt

Ausgerichtet wird das Fest von uns, dem St.-Sebastianus-Schützenverein Düsseldorf 1316 e.V. Die Tradition des Vogelschießens anlässlich des Kirchweihfestes und des Stadtpatronatsfestes ist seit 1435 belegt. Im 16. Jahrhundert war das Volksfest sogar Anlass für die Brautwerber des englischen Königs Heinrich VIII. dessen künftige Ehefrau Anna von Kleve in Augenschein zu nehmen.

Foto: Adolf Nothen - Wikipedia

Kirmes in Düsseldorf, Adolph Northen, 1874, Darstellung der Kirmes auf der Golzheimer Insel (Quelle: Wikipedia)

Bild: Kirmes in Düsseldorf mit Blick auf Lambertuskirche. Aquarell auf Papier, Sichtmaß 19 cm x 35 cm, signiert und datiert Adolf Northen 1874

Seit 1901 ist die linksrheinische Festwiese in Düsseldorf-Oberkassel Austragungsort des Spektakels mit einem Ausblick auf das Panorama der Düsseldorfer Altstadt. Seit der Verlegung des Volksfestes auf die Oberkasseler Rheinwiesen hat sich die Bedeutung der Veranstaltung erheblich gewandelt. Die Besucherzahlen stiegen an und das Fest wurde zunächst auf 9 Tage ausgedehnt. Seit den 1970er Jahren entwickelte sich der Name Größte Kirmes am Rhein, welcher der gestiegenen Bedeutung des Festes Rechnung trägt. Mit fast vier Millionen Besuchern aus dem In- und Ausland ist die Größte Kirmes am Rhein ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Düsseldorf.